Mittwoch, 22. März 2017

Frühling = Nestbau

 Bevor ich euch mit der harten Realität konfrontiere, gibt es erst einmal etwas
als Motivation auch weiterzulesen ;-)
 
Wie bereits angekündigt, steht nun der Tennenausbau auf unserer "To-do"-Liste.
Also wieder einmal eine Menge Dreck. Wir waren die letzten Woche aber bereits
sehr fleißig und haben die alten Gipskartonplatten entfernt, die
Dachlatten auch und dann geht es an den Wiederaufbau.
Neue Fenster haben wir eingesetzt und alles Alte entsorgt.
Nein, wirklich kein Raum, in dem man sich gerne länger aufhalten möchte als nötig.
Aber wie sauber bereits alles wirkt, als erst einmal alles Alte entfernt wurde. 
 Die Ziegelwand möchte ich - wie in unserem Schlafzimmer, unbedingt erhalten,
auch wenn das noch unser persönliches Projekt wird. Alle Fugen müssen ausgekratzt
 und neu gemacht werden, da vieles daran locker ist und es daraus sandet.
 
Und da auch dieser gesamte Ausbau mal wieder ein nicht zu verachtetes Projekt ist
und wir zugegebener Maßen ein wenig müde von 5 Jahren Hausumbau sind,
haben wir uns in diesem Fall professionelle Hilfe geholt. Die Sparren wurden gedämmt,
alles mit Folie verschlossen und nun geht es an das Verkleiden der Schrägen mit Rigpsplatten.
Ich muss sicher nicht erwähnen, dass nichts in diesem Raum gerade war. Alles musste ausgerichtet/angepasst werden und dauert dadurch länger.
Ich bin schon so gespannt, wenn der Raum fertig ist, wahrscheinlich werde ich
dort einziehen wollen. Das offene und die hohen Dachschrägen liebe ich einfach.




















Anfang der Woche hat allerdings eine andere Baustelle "gerufen" und nun ist auch noch einer der Arbeiter erkrankt,
da stockt die Arbeit. Aber eins haben wir gelernt in der Zeit des Umbaus: Es ist wie es ist! 
Und ob es nun nächste Woche oder nächsten Monat fertig wird: "Who cares".  
Hauptsache es wird fertig ;-)
Dafür bleibt nun ein wenig Zeit, mir Inspirationen für die Einrichtung der neuen Räume 
im Haus aus dem Internet zu holen, da ja nicht jeder mit einem Landhaus
in Frankreich aufwarten kann. Da braucht man ein wenig Kreativität, um sich
seinen Wohlfühltraum zu erfüllen. Kennt ihr die Seite pixers.de? 
 Mit wenig Aufwand lassen sich durch Fototapeten zuhause ganz neue Räume gestaltet.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich mal für Fototapeten begeistern könnte,
aber bei dieser Motivauswahl ist es ganz leicht.
Wenn man erst einmal angefangen hat, sich damit zu beschäftigen, dann kann man Stunden damit zubringen.
Immer wieder findet man neue Motive und es entstehen neue Ideen.

Eine schier unerschöpfliche Auswahl an Fototapeten, Wandtatoos aber auch an Bildern, Postern und Leinwänden erwarten euch. Ihr könnt auch eigene Motive hochladen und euch drucken lassen, falls ihr unter den 20 Mio. Motiven (!) nicht das Passende finden solltet ;-)

 Und falls ich euch angesteckt haben sollte, könnt ihr hier den Shop pixers.de besuchen.
Lasst euch inspirieren!  Als Tipp: Gebt z.B. die Suchbegriffe "schäbig, Ruine"
ein und seht, was alles möglich ist. Ich liebe einfach den morbiden Charme alter Räume.

Montag, 20. Februar 2017

Blogger-Event: Kreidefarben testen

A wonderful experience.

Kennt ihr schon die neuen Kreidefarben von Rust-Oleum?
  Noch ganz beseelt von den Eindrücken möchte ich Euch vom Rust-Oleum 
Blogger-Event in einer wunderbaren Location im "Gare du Neuss" berichten, 
an dem ich am vergangenen Donnerstag teilgenommen habe. Bisher hatte ich diese 
neuen Farben noch gar nicht gekannt und so war ich sehr gespannt darauf.

Bloggerinnen aus verschiedenen Teilen Deutschlands sind der Einladung gefolgt, 
einen kurzweiligen & kreativen Tag unter Gleichgesinnten zu verbringen und 
dabei die neuen Farben von Rust-Oleum auszuprobieren. 
Ein Rundum-Sorglospaket erwartete uns in den alten Bahnhofshallen.
 Im Gepäck hatte ich ein Möbelstück, das schon lange darauf gewartet hatte, "wachgeküsst" zu werden. 
Aber auch wer kein Möbelstück mitbringen konnte, hatte die Möglichkeit, ein von 
den Blue Moon Organisatorinnen Charlotte und Antje erstandenes 
Flohmarktstück zu verschönern.


Nach einer kurzen Präsentationen durch Thomas Callens von Rust-Oleum 
ging es dann auch gleich ans Werk.
Jeder nahm sich die Kreidefarben seiner Wahl, suchte sich in diesem 
herrlich kreativen Ambiente ein folienbedecktes Plätzchen und schon ging es los. 
Es wurde geschliffen, gepinselt, gefachsimpelt, begutachtet, 
weiter gepinselt, abgeschliffen und gewachst - wahlweise auch lackiert.
Die Kreidefarben lassen sich wunderbar verarbeiten, decken gut & gleichmäßig 
und trocknen zügig, sodass schnelle und vor allem gute Ergebnisse damit 
erzielt werden können.

Upps, fast hätte ich das Vorher-Bild von meinem Möbelstück vergessen... 
Daher hat das Schränkchen bereits kreidige Beine.

Wie schnell doch fünf Stunden vergehen können. Begleitet wurden wir in dieser 
kreativen Phase von einem Fotografenteam und Leonie von "shabby-it yourself",
die uns mit Rat und Tat zur Seite stand.
Voller wunderbarer Eindrücke und neu kennengelernten Bloggerinnen machte 
ich mich mit meinem kleinen, zu neuem Glanz erstrahlten französischen 
Nachtischchen dann wieder auf die Heimreise und freue mich, dass es nach 
Painting the Past und Annie Sloan endlich qualitativ hochwertige und dabei 
günstige Kreidefarben nun auch in den (Obi) Baumärkten um die Ecke gibt. 
 Nun gibt es keine Ausreden mehr: MAKE IT YOURS!

Wer sich über die Rust-Oleum Kreidefarben informieren möchte, 
sollte hier vorbeischauen: http://rustoleumdiy.de/

Zum Schluss gibt es noch ein Gruppenbild. Mit dabei waren u.a.:

Und übrigens: Nicht nur die Location bzw. das Café, sondern auch die
 am Wochenende stattfindenden Flohmärkte
sollen eine Reise wert sein. Ich war sicher nicht das letzte Mal dort.

Und hier nun ein paar Nachher-Bilder von meinem shabby-chic Nachttischchen. 

 Habt einen wunderbaren Start in die Woche. 
Liebe Grüße, Heike. 

Dienstag, 14. Februar 2017

Brügge sehen & genießen

In diesem Jahr wollte ich meinen Jubeltag nicht daheim verbringen und
so fiel unsere Wahl auf Brügge. Eine wunderbare Unterkunft musste her,
denn diese ist mir fast noch Wichtiger als gutes Essen. Sie war auch recht schnell
gefunden und so stand dem verlängerten Wochenende in Belgien nichts mehr im Wege.

Ihr glaubt nicht, wie viele die gleiche Idee hatten. Unglaublich - und das bei
 frostigen Temperaturen um den Gefrierpunkt. Gut, daheim stand man knöcheltief
 im Schnee, da hatten wir ja noch Glück mit unserem belgischen Schneeregen,
aber schön ist anders. Nachdem wir nach einem ausgedehnten Stadtrundgang
kaum mehr unsere Gliedmaßen vor Kälte spürten und ich mir den Kaffee
lieber über die Füße als in den Hals schütten wollte, beschlossen wir derartige Reisen
doch eher in dem Frühling zu verlegen. Auch an strahlende farbenfrohe Fotomotive
war nur schwer zu kommen, alles wirkte irgendwie kalt & grau.  
Meine Ideen waren definitiv schon mal besser gewesen ...

Da freut man sich dann auf das Verwöhnprogramm im Hotel. Ein echter Augenschmaus, da war es leicht,
sich ich gleich wohl zu fühlen.


 Die Eigentümer von De Corenbloem haben das einstige Herrenhaus in liebevoller Kleinarbeit restauriert und so ein wunderbares B&B geschaffen. So wurden z.B. die Wände mit 'Trompe l'oeil' – Girlanden und Rocaillen verschönt und Mobiliar aus dem 18. Jahrhundert ausgewählt. Gerne hätte ich das ein oder andere Stück mit nach Hause genommen ;-)

Ein paar Impressionen aus Brügge möchte ich euch aber
dennoch nicht vorenthalten.



Und sicher ist, wir kommen wieder, dann aber lacht die Sonne vom Himmel 
 und wir sitzen in einem der zahlreichen Straßencafés.


Happy Valentine's day!

Sonntag, 29. Januar 2017

Welcome 2017


Auch wenn der Januar bereits fast wieder Geschichte ist - und ich bleibe dabei,
er ist für mich nicht einer der angenehmsten Monate im Jahr, so hoffe ich, 
ihr seid erfolgreich gestartet und arbeitet noch an euren guten Vorsätzen ...
oder sind diese bereits vergangen, wie der erste Monat im neuen Jahr?


In der dunklen Jahreszeit möchte ich mich am liebsten mit einem Dutzend Büchern 
aufs Sofa verziehen und mich nicht mit "Hausdreck bewerfen". Zudem muss ich
 immer wieder feststellen, dass die Wintertageszeit einfach nicht ausreicht, 
alles erledigt zu bekommen, was man sich vorgenommen hat.
Viel zu schnell schwindet das Licht und mein Körper reagiert umgehend mit Müdigkeit.
 Doch nun freue ich mich über jede Minute, die es abends bereits länger hell ist
 und erwache langsam aus meinem Winterschlaf - bereit zu neue (Schand-)Taten!


Der Laden ist im neuen Jahr ein großes Thema. Vieles ist bereits geschafft, 
aber zahlreiche lästige Kleinigkeiten, die gerne mal in Arbeit ausarten, 
müssen noch erledigt werden. Zu gerne schiebt man diese auf die lange Bank
 und doch holen sie einen immer wieder ein. 
Es muss umgeräumt werden, Möbel gestrichen (einen Teil habe ich bereits abgearbeitet), 
Türen abgeschliffen, Schösser getauscht, Schaufenster gestaltet, Ware ausgezeichnet,
 Lampen montiert  etc. werden. Immerhin haben wir bereits eine amtliche 
Brandschutzschau in unseren halbfertigen Laden hinter uns - 
die Ämter sind da doch etwas flotter unterwegs.

Das war der hintere Bereich des Ladens, als er noch einigermaßen aufgeräumt war, 
nun sieht er ziemlich zugestellt aus. Ich wollte gerne eine großen Tisch in 
der Mitte des Raumes, glaube jetzt aber, dass es nicht meine klügste Idee war, 
wenn ich noch andere Sachen unterbringen möchte.


Weitere Möbelstücke erstrahlen nun in neuem Glanz. Noch ein kurzer Blick zurück: 




 
















 Unser Monsieur Tyler ist meist der erste, der jede noch so kleine Veränderung inspizieren muss.

 Um neuen Platz zu schaffen und endlich dieses nervige Hin- und Hergeräume
 mit anschließendem Suchen zu beenden, müssen wir wohl erst noch einen 
weiteren Teil des Hauses "wohnfertig" machen: Die Tenne. Dort lagerte in früheren Zeiten
u.a. das Heu fürs Hausschwein. Den hinteren Teil des Daches hatten wir noch im Spätherbst mit den Fußballkollegen meines Mannes in Angriff nehmen können
aber nun muss auch das Innere auf Hochglanz gebracht werden.

Ihr könnt mir glauben, nach fünf Jahren Umbau reißt man sich nicht mehr
um diese Arbeiten. Aber irgendwann soll es ja auch mal fertig werden -
unser Niederrheinhaus. 
Auch wenn man bei einem alten Haus eigentlich nie wirklich
fertig wird, aber so soll doch zumindest der Großteil renoviert sein.


Also Tanzschuhe aus und den Blaumann anziehen. Wichtig für uns ist, dass immer Zeit
 für Projekte bleibt, die für uns eine besondere Bedeutung haben. 
 So hat mein Mann sich in den letzten Monaten seinen Weinkeller gebaut und um Weihnachten haben wir dort bereits die ein oder andere Weinprobe abgehalten.


Aus diesen Herzensangelegenheiten schöpfen wir die Kraft, unser Ziel nicht 
aus den Augen zu verlieren.

Und so sammele ich für meinen Teil fleißig weiter, streiche, dekoriere und fotografiere, 
um dann mit Erstaunen festzustellen, dass ein Anbau auch keine so schlechte 
Idee wäre, um alles bestmöglich in Szene zu setzen.
Das ist natürlich nur ein Scherz, umsomehr wird es Zeit, den Laden startklar
 zu machen, bevor ich gar nicht mehr durch die Räume komme.

Wen wundert es da noch, wenn ich permanent auf der Suche nach irgendetwas bin. 
Mal ist es der Holzleim, Schraubenzieher, Metermaß, Kamera, Brille (ja das Alter..,
 die brauche ich jetzt fürs Kleingedruckte)   ...oder das 
Dauerthema: Weihnachtsdeko ;-)

Wobei: Wenn sie jetzt an ihrem Platz bleibt, finde ich sie 
im Dezember wieder. Ehrenwort!
Und wer mag bzw. nicht bis zur offiziellen Ladeneröffnung warten möchte
der kann gerne in unserem kleinen Onlineshop vorbeischauen:
www.brocante-charmante.de
www.brocante-charmante.de