Montag, 26. September 2011

Klassiker

Das Wochenende stand wieder ganz im Zeichen des Renovierens.
Nachdem ich letztes Wochenende gemauert (eine alte Ziegelsteinwand in unserem künftigen Schlafzimmer im Dachgeschoss musste ausgebessert werden –
da diese sichtbar bleiben soll) und die restlichen Heizungsrohre isoliert habe,
konnte ich mich dieses Mal richtig austoben:

Ein altes Sprossenfenster mit Rahmen, welches wir auf dem Dachboden des Hauses gefunden hatten, habe ich abgeschliffen und neu gestrichen.
Vorher /Nachher-Fotos habe ich dazu gemacht, aber den Chip prompt
in der Kamera im Haus vergessen. Typisch. 

Dafür hat eine schöne alte Kommode aus den Niederlanden
Einzug in unser Haus gehalten und ein alter Sessel aus speckigem Leder
musste unbedingt her.

Ich mag diese zeitlosen Klassiker, die niemals aus der Mode kommen.
Er wird ein neues Sitzpolster aus altem Bauernleinen bekommen und
ein passendes Kissen.

Denn auch bei mir wird es langsam sehr herbstlich und ich brauche dann
einfach eine Kuschelecke mit gemütlicher Sitzlandschaft.

Außerdem habe ich noch ein paar alte Dachbalken für unser künftiges Gästezimmer abgeschliffen,
welche als Sichtbalken wieder eingesetzt werden sollen.
Es ist erstaunlich, was man mit ein wenig Schleifen aus so einem
alten gräulich verstaubten Balken rausholen kann.

Zum Abgewöhnen haben wir am Sonntag Nachmittag damit angefangen,
Dachschrägen mit Dämmwolle zu isolieren. Ein absolut ekliges Zeug und
hochaggressiv für Haut und Schleimhäute. Aber was sein muss, muss sein.
Leider haben wir noch einige Räume vor uns,
die damit bestückt werden müssen...

Freitag, 16. September 2011

Brocante in Südfrankreich

Antikmarktbesuche – vor allem im europäischen Ausland – sind in den letzten Jahren
zu einer meiner großen Leidenschaften geworden.
Allerdings lässt sich dies schlecht mit meinen Schlafbedürfnis vereinbaren,
denn eigentlich sollte man möglichst früh vor Ort sein, sonst sind bereits
alle guten Dinge weg. Da bin ich echt im Zwiespalt und meist gewinnt die Nachtruhe.

Aber ich habe einen Brocante in Südfrankreich (Carpentras) gefunden,
der erst um 13.00 Uhr beginnt. Echte Begeisterung bei mir, denn ich war
bereits beim Aufbau vor Ort und zudem bieten sie dort ausschließlich antike Stücke feil.






Das bevorstehende Wochenende wird nun wieder von großen Restaurierungsarbeiten
 in unserem Haus geprägt sein. Ich habe wohl die Wahl zwischen Dachsparren dämmen,
Heizungsrohren isolieren oder Leitungen verputzen. Puhhh, welch' eine Auswahl...

Ach, wie sehr freue ich mich auf die Zeit, in der ich Wandfarben,
Parkettboden und Fliesen aussuchen darf!

Ein schönes Wochenende,
wünscht Heike!

Mittwoch, 14. September 2011

Französische Details - Finale


Brunnen

An jedem Marktplatz oder auch in der kleinsten Gasse sind Brunnen meist nicht weit.
Zu finden sind die großen und kleinen Sandsteinbrunnen freistehend oder an
Häuserwänden verankert. Mit ihren Wasserspielen laden sie in
jedem Fall zum ausgiebigen Verweilen ein:






Dienstag, 13. September 2011

Französische Details - Teil 3 und 4

Fensterläden

Wohin man schaut, überall in Frankreich sieht man
an den Häusern Holz-Fensterläden.
Bunt bemalt zieren sie jede Fassade und vervollkommnen
so das französische Stadtbild:







...oder auch mal in der gemalten Variante - die Illusion ist nahezu perfekt:



Schmiedeeisernes:

Balkongeländer und Toreinfahrten aus Eisen gehören ebenfalls
zum französischen Stadtbild. Floral geschwungene Geländer und Gitter
sind ein absolutes Highlight:




Freitag, 9. September 2011

Französische Details - Teil 2

Lokale Geschäfte

Egal ob Anbieter von Antiquitäten, Olivenölen, Backwaren oder
Büchern, französische Geschäftsleute locken ihre Kunden
durch ein gefälliges Äußeres, welches sich im Innern des Ladens fortsetzt:









Es macht einfach nur große Freude, durch die schmalen Gassen
Frankreichs zu bummeln, denn es gibt immer etwas Schönes zu entdecken.

Donnerstag, 8. September 2011

Französische Details:

Haustüren
Massive und kunstvoll gearbeitete Haustüren aus Holz sind weit
verbreitet in Frankreich. Es gibt so viele verschiedene bemerkenswerte Modelle
und sie sind kein Vergleich zu unseren eher schlichten und modernen Türen.
Mit zig Farbanstriche, die langsam verblassen und ausgetretenen Treppenstufen.
Kunstvoll auch vielerorts die Türumrandungen aus Sandstein:




Montag, 5. September 2011

Freitag, 2. September 2011

Provence

Morgen geht es für uns endlich mal wieder über die französische Grenze.
Allerdings dieses Mal nicht, um Flohmärkte zu besuchen oder gar Ferien zu machen, sondern bloß auf eine kurze Stippvisite, um Bodenbeläge und Vorhänge etc. für unser
neues Haus zu kaufen. Die Auswahl dort ist einfach größer, schöner und teilweise
auch von besserer Qualität. Deshalb also nix wie hin, wenn möglich.

Ich erinnere mich aber gern an unseren letzten längeren Aufenthalt in einer traumhaft schönen alten Ferienwohnung mitten im provenzalischen Städtchen Apt zurück:

Es war einmal eine Stadtwohnung..., die eher ein Zufallsprodukt der
jetzigen Eigentümer ist, denn eigentlich hatten diese nur Interesse an
den antiken Baumaterialien wie Türen, Böden etc. Aber im Endeffekt konnten
sie das günstige Angebot nicht ausschlagen und haben die Wohnung
schlussendlich gekauft und komplett saniert.





Ein wahres Schmuckstück ist so entstanden
und wir konnten dort eine herrliche Woche verbringen. In dem Schlafzimmer mit den
historischen Rundbögen und der antiken Deckenbemalung befand ich
mich in „meinem Prinzessinenzimmer
wieder und ich habe selten
so gut auswärts geschlafen.

Allein diese antike Bettkrönung
 ein Traum, oder?














...weitere Bilder der einzelnen Wohnbereiche folgen in den nächsten Tagen...

Donnerstag, 1. September 2011

Tradition

Tausend Dinge gehen mir täglich durch den Kopf, was das Haus betrifft
und die Veränderungen, die sich daraus ergeben. An was ich alles denken
oder besorgen muss und wie es wohl wird, so auf dem Lande...

Man duzt sich! Da bin ich die ersten Male gleich auf die Nase gefallen.
Egal, wie alt die Herrschaften auch sind, das ist Hermann oder Ilse.
Schön unkompliziert, aber das muss man erst mal wissen.

...und Tradition wird groß geschrieben auf dem Land, wie der Schützenverein
oder der Karnevalsverein, die Kirchgänger, alle findet man bei uns,
....und ich demnächst dann bei den Landfrauen. Neee, wohl eher nicht!

Aber es ist sehr schön, der Stadt zu entfliehen. Für mich ist es wie ankommen,
zur Ruhe kommen, genießen. Nach Jahrzehnten in der Großstadt Balsam für mich.
Und es stimmt wirklich: Die Leute sind viel freundlicher, gelassener, umgänglicher.
Gar nicht ruppig oder gar kauzig. Man hilft sich. Auch etwas, was ich erst lernen muss.
Die Großstädter sind da manchmal doch etwas komplizierter in ihrer Machart.

Mein Lieblingsblick vom Garten: